Installation "Moloch" Kunsthalle Liebfrauenkirche Duisburg, Ruhrbiennale 2010

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Klimawandel
ein aktuelles Ausstellungsprojekt
 
Installation „Moloch“

(Gips-Füße und LKW-Reifen, 10 x 4 x 0,7 m)

Einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist der weltweit zunehmende Autoverkehr. Die Installation „Moloch“ will das Thema „Mensch und Verkehr“ auf eine ganz andere Weise sichtbar machen, als dies in den üblichen Statistiken über Verletzte und Tote geschieht. Der Mensch hat sich im Zuge der stetigen Beschleunigung, des „immer schneller sein wollens“ den Straßenverkehr selbst geschaffen und damit alle Nachteile, wie Umweltverschmutzung, Klimawandel, Landschaftsverbrauch, Lärm, Tote und Verletzte etc. in Kauf genommen. Jetzt ist dieser Verkehr nahezu unbeherrschbar geworden und der Mensch steht seinem eigenen Werk schier machtlos gegenüber. Genau diesen Punkt möchte ich in dieser Installation sichtbar machen. In ihr steht der noch unschuldige Mensch symbolisch in Form einer geordneten Ansammlung weißer Gipsfüße seinem, von ihm selbst geschaffenen „Moloch Straßenverkehr“, machtlos gegenüber (eine anrollende Armee von großen, schwarzen LKW-Reifen). Der Mensch wird in der Installation von seiner eigenen Schöpfung überrollt bzw. erdrückt.